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Philipp Sellheim_Teamleiter bei eventteam

Ein Teamleiter plaudert aus dem Nähkästchen

Sie sind heiß begehrt, immer wieder gesucht und für den alltäglichen Ablauf in all unseren Häusern unverzichtbar. Sie koordinieren die zu besetzenden Positionen im Haus, helfen bei der Durchführung von Veranstaltungen und briefen die Mitarbeiter vor jedem Einsatz: Unsere Teamleiterinnen und Teamleiter!

Was das bedeutet und wie abwechslungsreich dieser Job wirklich ist, haben wir Philipp Sellheim gefragt. Er selbst hat vor fünf Jahren nebenberuflich bei uns in der Hamburgischen Staatsoper angefangen und übernahm 2016 die Position des Teamleiters in der Elbphilharmonie in Hamburg. Er erzählt uns, welchen Reiz dieser Job auf ihn ausübt, welchen Gast er unbedingt einmal in der Elbphilharmonie begrüßen möchte und warum man immer ein Stück Schokolade dabeihaben sollte.

Aktuell sind wieder Stellen als Teamleiter/-innen in der Elbphilharmonie und Laeiszhalle zu vergeben. Überzeuge dich doch einfach selbst, warum die Position eines Teamleiters so viele Vorteile mit sich bringt, getreu dem Motto: Erst lesen, dann bewerben!

Die Arbeit bei eventteam ist für dich…?

Philipp: … mehr als nur ein „Job“! Es ist die perfekte Arbeit, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, wenn man, wie ich, einen Zugang zu klassischer Musik hat. Außerdem bietet sich durch die Arbeit bei eventteam die Chance, mit vielen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Hautfarbe zusammenzuarbeiten und sie kennenzulernen. Es ist das genaue Gegenteil eines alltäglichen Bürojobs, bei dem man den Großteil der Arbeitszeit vor einem Rechner sitzt. Zudem herrscht bei eventteam eine sehr große Kollegialität. Man hilft sich gegenseitig, um dem Publikum einen tollen Abend zu ermöglichen. Auch die Kolleginnen und Kollegen im Büro haben immer ein offenes Ohr für Sorgen, Verbesserungen, Wünsche und allen möglichen Fragen.
Die Arbeit ist abwechslungsreich, weil jeder Abend anders ist. Andere Künstler, andere Mitarbeiter, andere Teamleiter-Positionen. Man ist nicht nur ein Mitarbeiter vor Ort, man ist quasi Gastgeber. Jeden Zuschauer sollte man so behandeln, als würde man ihn auch zuhause begrüßen.

Welche deiner verschiedenen Positionen in deiner Zeit bei eventteam ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Philipp: In der Hamburgischen Staatsoper habe ich immer sehr gerne die Counter-Position gemacht, da habe ich mich einfach sehr wohl gefühlt. Die Counter-Position ist der Begrüßungstresen am Eingang, an dem man die Gäste als einer der Ersten empfängt, Programme verkauft und Informationen über den Abend weitergibt. Dafür musste ich mich vor jeder Veranstaltung sehr genau über Aufführung, Künstler und Inszenierung informieren. Das sollte man aber generell für jede Position machen, da man oft von Gästen zu dem Abend gefragt wird.

Welche Aufgaben und Herausforderungen erwarten dich nun tagtäglich als Teamleiter?

Philipp: In der Elbphilharmonie ist man als Teamleiter nicht nur für die Organisation der Bars, der Garderoben, des Einlasses oder der Positionen an den Saaltüren verantwortlich, man ist für die Gäste auch ein wichtiger Ansprechpartner vor Ort. Zusätzlich werden die Gastgeber-Kollegen/-innen in einem kurzen, und von mir vorbereitetem, Briefing vor Schichtbeginn informiert und zugleich motiviert.
So eine Position bringt natürlich viel Verantwortung in jeder Schicht mit sich. Die Kassenabrechnung der Bars, der Garderoben und des Programmverkaufs müssen stimmen. Auch muss man sich damit anfreunden, zur Arbeit zu gehen, wenn andere Feierabend haben, und, dass es sehr gut sein kann, dass man vor Mitternacht nicht nach Hause kommt. Aber das hat sicherlich auch seine Vorteile.
Eine etwas andere und unterhaltsame Abwechslung zum Elbphilharmonie-Alltag sind dabei immer wieder die Bewerberrunden, die ich schon mit weiteren Kollegen gemeinsam durchgeführt habe. Ich freue mich immer wieder, die neuen Kollegen/-innen, mit denen ich bereits in der Bewerberrunde ins Gespräch kam, zu ihrem ersten Einsatz in der Elbphilharmonie zu begrüßen!

Was begeistert dich am meisten an deiner Arbeit als Teamleiter?

Philipp: Die Location selbst war schon ein großer Anziehungspunkt für mich. Durch meine langjährige Tätigkeit für eventteam kannte ich ja bereits die Abläufe, die ein Abend bei einem Konzert oder einer Oper mit sich bringt. Da ich in meinem Hauptjob nicht mehr so zufrieden war, ergab sich die Teamleiter-Position fast zufällig, denn nahezu zeitgleich wurde die Stelle für die Elbphilharmonie ausgeschrieben. Da habe ich mich sofort darauf beworben, und wie man sieht, es hat geklappt!
Der Reiz ist wirklich immer noch so groß, dass ich nach wie vor sehr gerne und motiviert zur Arbeit gehe. Der Zusammenhalt unter den einzelnen Teamleitern ist so fest, dass man es schon fast als familiär bezeichnen kann. Auch wenn neue Teamleiter dazukommen ist es selbstverständlich, dass die anderen immer helfend zur Seite stehen. Man wird und ist sehr schnell ein festes Mitglied im Team. Klar, dass wir uns da auch privat treffen und eine eigene WhatsApp-Gruppe erstellt haben, in der wir uns regelmäßig austauschen. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der sich für die Teamleiter-Position interessiert sich bei eventteam zu bewerben. Man wird es nicht bereuen. Jeder neue Teamleiter wird von uns herzlichst aufgenommen.

Was unternimmst du als Ausgleich zum dynamischen Arbeitsumfeld in deiner Freizeit?

Philipp: Ich relaxe dann gerne daheim im pulsierenden Eimsbüttel. Im Sommer natürlich auf dem Balkon. Ich lese gerne und viel oder unternehme etwas mit meiner Familie, treffe mich mit Freunden oder „netflixe“ mit meinen Lieblingsserien vorm TV. Aufgrund meiner Arbeitszeiten und dadurch, dass meine Frau noch einen Hauptjob hat, nehme ich natürlich auch Hausarbeiten vor oder kümmere mich um Einkäufe und alles andere was man tagsüber gut erledigen kann.

Was sagt deine Familie zu deinem Job bei eventteam?

Philipp: Meine Familie unterstützt mich voll und ganz in meiner Arbeit. Wenn sie wissen, dass ich lange gearbeitet habe nehmen sie Rücksicht und lassen mich beispielsweise ausschlafen.
Allerdings ist es für mich auch einfach meine Familie für meine Arbeit zu sensibilisieren, da sowohl meine Frau (im Plaza-Team) und eine Tochter (als Foyer-Mitarbeiterin in der Elbphilharmonie) für eventteam auf Minijob-Basis arbeiten. Es kommt schon mal vor, dass wir alle drei gleichzeitig in der Elbphilharmonie eingeteilt sind.

Was hast du persönlich für Einsätze IMMER in der Tasche?

Philipp: Zu meiner „Grundausstattung“ gehören immer Kugelschreiber, Pfefferminzbonbons und ein Stück Traubenzucker oder Mini-Schokoriegel, falls ein Gast oder Mitarbeiter unterzuckert sein sollte.

Wie hast du damals die Eröffnung der Elbphilharmonie erlebt?

Philipp: Die Eröffnung der Elbphilharmonie war natürlich das absolute Highlight. Nicht nur tatsächlich dabei gewesen zu sein, wenn dieses neue Wahrzeichen vor der ganzen Welt seine Türen öffnet, sondern auch alles andere was damit in Verbindung stand: Die Illumination der Fassade, die einwandfreie Organisation und vor allem die hohe Prominentendichte. Wann hat man im Leben schon mal die Chance, Olaf Scholz, Angela Merkel, Joachim Gauck, Barbara Schöneberger und viele mehr an nur einem Abend zu sehen und zu begrüßen.
In Erinnerung geblieben ist mir an dem Abend ein besonderer Augenblick: Die Gäste verließen irgendwann in der Nacht nacheinander das Foyer und der ehemalige Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow kam mit seiner Frau auf mich zu, gab mir die Hand, drückte mir mit der anderen die Schulter und bedanke sich überschwänglich für den tollen Abend und die perfekte Organisation. Ich bin natürlich sehr stolz dabei gewesen zu sein und zugleich motiviert, dieses Level auch weiterhin zu halten.

Wen würdest du persönlich gerne einmal als Gast begrüßen?

Philipp: Ich hätte gerne einmal meine Schwiegereltern begrüßt. Leider leben sie nicht mehr. Beide waren Berufsmusiker (Cello und Geige). Es hätte ihnen bestimmt sehr, sehr gut dort gefallen.

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